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10.12.2018
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pädagogische Arbeit im Regelbereich
Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit
Alle gleich und doch anders...

Der Menschenwürde der uns anvertrauten Kinder bringen wir in unserer pädagogischen Arbeit große Achtung entgegen. Die Persönlichkeit der Kinder hat selbstverständlich den gleichen Stellenwert wie die eines Erwachsenen. Dabei orientieren wir uns auch an der Notwendigkeit, das Bild des Kindes vor dem Hintergrund der neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu reflektieren und den Fähigkeiten des Kindes entsprechend zu handeln. Die Kinder haben so von Anfang an die Kompetenz, den für ihre Entwicklung notwendigen Schritt aus eigener Kraft zu tun. Kinder wollen von Natur aus wachsen, sich entfalten und lernen. Unsere Aufgabe ist es, dazu Rahmenbedingungen zu schaffen, Erfahrungsräume zu öffnen und sie im Streben nach Kompetenzerweiterung zu unterstützen.
Situationsbezogener Ansatz
Das Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist die ganzheitliche und individuelle Förderung des Kindes und orientiert sich konzeptionell am „Situationsorientierten Ansatz“. Hiermit erreichen wir die angestrebten Ziele der Bildungsarbeit.

Ausgehend vom Kind als gleichwertigen Partner sehen wir Kinder als Persönlichkeiten, deren vorhandene Fähigkeiten es zu stärken gilt. Wir begegnen unseren Kindergartenkindern mit individueller Akzeptanz und Wertschätzung. Von Natur aus wollen Kinder eigenständig handeln, sich entfalten und einbringen. Auf Grund der Sichtweise des wechselseitigen Lehrens und Lernens von Kindern, bieten wir ihnen Beziehungserfahrungen und Rahmenbedingungen an, um ihre Kompetenzen der Ich-, Sach- und Sozialentwicklung zu unterstützen.

Im Konzept des „Situationsorientierten Ansatzes“ steht die Situation des einzelnen Kindes und seine Persönlichkeit im Mittelpunkt. Dadurch erhalten die Kinder die Möglichkeit, Lebensereignisse, die sie beschäftigen, nach zu erleben, sie zu verstehen und aufzuarbeiten. Um die aktuelle Situation eines Kindes erfassen zu können und um zu erfahren, welche Bedürfnisse es hat, welche Fragen und Probleme es bewegt, beobachten die pädagogischen Fachkräfte das Kind. So erfahren wir, was zwischen den Kindern passiert, unterstützen das kindliche Spiel (z.B. durch Wertschätzung), greifen Ideen der Kinder auf, spielen mit und geben Anregungen zum gemeinsamen Spiel der Kinder. Neben diesen Beobachtungen sind Hintergrundinformationen, wie soziales Umfeld, Lebensumstände, Familienstruktur, Entwicklungsstand des Kindes oder Sozialkontakte außerhalb des Kindergartens von großer Bedeutung. Denn daraus können wir Rückschlüsse über Interessen, Bedürfnisse und Wünsche der Kinder ziehen. Daher planen wir Angebote, die thematisch einen aktuellen, realen Bezug zu den Kindern haben. Je nach individuellem Entwicklungsstand bestimmen die Kinder unter Mitwirkung der Pädagogen die Umsetzung ihrer Ideen und bilden somit die Grundlagen für die Planung von Projekten innerhalb der Gruppen.
Unser Ziel ist es, den Kindern die Möglichkeit zu bieten, sich in ganzheitlichen Erfahrungszusammenhängen bilden zu können. Dieses bedeutet, dass alle Bereiche der kindlichen Persönlichkeit (emotional, kognitiv und körperlich) angesprochen, gestärkt und begleitet werden.
Inklusionsbezogener Ansatz
Inklusion ist meistens im Zusammenhang mit der Integration von Kindern mit Behinderung im Gespräch. Die „Schrägstrich-Bezeichnung“ Inklusion/Integration ist so verbreitet, dass dieser falsche Rückschluss gezogen werden könnte und tatsächlich auch gezogen wird, Inklusion sei mehr oder weniger dasselbe wie Integration und bezöge sich ausschließlich auf die Belange von Menschen mit Behinderung.
Integration unterscheidet zwischen Kindern mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf. Die Inklusion geht von der Besonderheit und den individuellen Bedürfnissen eines jeden Kindes aus, egal ob die individuellen Bedürfnisse auf einer Behinderung, auf ein Geschlecht, einem kulturellen Hintergrund, einer sozialen Herkunft oder einer Religion beruhen.

Bei der Umsetzung der Inklusion als Systemwechsel in der DRK Kindertageseinrichtung traten folgende Bedeutungen in den Vordergrund:

1. Inklusion erfordert einen Umgang mit der Verschiedenheit bei Kindern mit Migrationshintergrund, bei Jungen und Mädchen, bei Hoch- und Normalbegabten, bei unter-schiedlichen Religionen und bei verschiedenen sozialen Herkünften.
2. Inklusion zieht eine neue Sichtweise auf allen Ebenen nach sich, sowohl in der Pädagogik, der Elternarbeit und beim Träger.
3. Inklusion bedeutet Öffnung für die Vielfalt und damit Bereicherung für alle Beteiligten.

Der neue Begriff der Inklusion ist schon immer ein Leitgedanke des Roten Kreuzes. Inklusion will die Veränderung bestehender Strukturen und Auffassungen dahingehend, dass die Unterschiedlichkeit der Menschen zur Normalität wird. Ziel unseres Kindergartens ist es, für alle Kinder ein Angebot zu schaffen. Alle Kinder werden einbezogen und konsequent als Teil einer heterogenen Gruppe verstanden. Gemeinsames Ziel ist es die Selbstbestimmung eines jeden Kindes zu fördern und Lebensbedingungen zu schaffen, die Ausgrenzung verhindern und Akzeptanz vor verschiedenen Lebensentwürfen fördern.

Die Pädagogik für besondere Bedürfnisse verkörpert die bewährten Prinzipien einer guten Pädagogik, aus der alle Kinder Nutzen ziehen können. Wir gehen davon aus, dass menschliche Unterschiede normal sind, dass das Lernen daher an die Bedürfnisse des Kindes angepasst werden muss und sich nicht umgekehrt das Kind nach vorbestimmten Annahmen über das Tempo und die Art des Lernprozesses richten soll.

Für die DRK Kindertageseinrichtung Biberburg
- bedeutet Inklusion die Abkehr von Konzepten der Überprüfung, des Wettbewerbs, der Versagensangst.
- zielt Inklusion auf den Abbau von Barrieren auf unterschiedlichsten Ebenen (persönlich, baulich, strukturell, konzeptionell…) ab.
- heißt Inklusion Entwicklung von Spielen, Lernen und Partizipation auf der Basis der verfügbaren Ressourcen.
- beginnt Inklusion mit der Wahrnehmung von Unterschieden und sorgt für gemeinsame Erfahrungen.
- erkennt Inklusion, dass Unterschiede zwischen Kindern eine Chance für gemeinsames Spielen und Lernen darstellen.
- schließt Inklusion eine Werthaltung ein, die durch Respekt, Achtung, Wertschätzung und Mitgefühl gekennzeichnet ist.
- richtet Inklusion den Blick immer auf die ganze Persönlichkeit des Kindes, nicht nur auf einzelne Aspekte (z.B. die Beeinträchtigung).
- beinhaltet Inklusion die Entwicklung von Leistung auf der Basis einer wertschätzenden Gemeinschaft.

Erfolgreiche Entwicklungen und Veränderungen entstehen grundsätzlich aus Unterschieden (Differenzen). Unsere Kindertageseinrichtung fördert daher eine Kultur, in der Unterschiede als wichtige Bildungsressource wertgeschätzt wird. Zugleich reagieren wir aber gezielt auf gegebene Ungleichheiten, insbesondere auf Benachteiligungen. In einer zunehmend pluralen Gesellschaft müssen wir uns darauf einstellen, dass jedes Kind „besondere“ Bedürfnisse, aber auch „besondere“ Eigenschaften, Fähigkeiten und Begabungen hat.

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